Wie kann ich meinen Körper beim Entgiften unterstützen?

Durch Überernährung mit Fett, Kohlehydraten und Eiweiß lagern sich im Körper verschiedene Stoffe ab, z.B. auch Eiweißablagerungen in den kleinsten Blutgefäßen, den sogenannten Kapillaren.

Dies ist das Vorstadium für viele Stoffwechselerkrankungen, wie Formen des Rheumatismus und Herz-Kreislauf-Schäden.

Im Fasten werden diese überschüssigen Ablagerungen abgebaut, die gebundenen Giftstoffe werden ausgeschieden.

Die Intensität dieser Reinigung hängt von der Fastendauer und Ihrer Unterstützung des Ausscheidungsprozesses ab.

 

Ausscheidungen fördern
Beim Fasten wird Überflüssiges abgebaut.
Damit kommen auch eine Menge von Giftstoffen in den Kreislauf. So sind z.B. die Harnsäurewerte erhöht.

Das belastet den Körper, besonders wenn die Giftstoffe nicht möglichst schnell aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Ihr Fastenerfolg und persönliches Wohlbefinden hängt von Ihrer Unterstützung des Ausscheidungsprozesses ab.

Die wichtigsten 3 Tipps dazu:
Viel trinken
Regelmäßige Darmreinigung
Viel Bewegung an frischer Luft

Wie Sie die einzelnen Körperorgane bei der Entgiftung unterstützen können:
Nieren
Die Nieren regeln den Wasserhaushalt des Körpers. Wasserlösliche Stoffe werden durch sie ausgeschieden.

Ausscheidungskapazität
Die Nieren können desto mehr Harnsäure aus dem Blut filtern, je basischer der Urin ist.

Unterstützung der Nieren beim Fasten:
Viel trinken
- mindestens 3 Liter pro Tag.
Am besten Wasser mit etwas Zitrone
Der Urin sollte hell und geruchlos sein.

ProFasten Tipp
Zitronensaft in Wasser und Tee, wirkt basisch und erfrischt.

Leber

Die Leber ist das wichtigste Entgiftungs-Organ. Beim Fasten-Stoffwechsel muss die Leber besonders intensiv entgiften.
Alle zusätzlichen Belastungen vermeiden
Damit die Leber nicht noch mehr strapaziert wird, gilt es, unnötige Giftattacken zu vermeiden:
* kein Alkohol
Die Empfindlichkeit gegenüber diesem Gift ist besonders hoch - auch in der Nach-Fastenzeit.
* kein Nikotin, Koffein
Meist ist das Bedürfnis im Fasten ohnehin reduziert.
* keine Medikamente
Die Wirkung ist oft viel stärker.
Wenn Sie Medikamente benötigen, dann Fasten Sie nur unter ärztlicher Aufsicht, am besten in einer Fastenklinik.

Der Leberwickel - die aktive Unterstützung
Der tägliche Leberwickel steigert die Leber-Leistung. Alleine die liegende Position erhöht die Durchblutung der Leber um 40%.
Wie geht der Leberwickel?

Zunge
Zungenbelag und Mundgeruch
Beim Fasten bildet sich meist ein Belag auf der Zunge, der sich im Laufe des Fastens auch immer wieder verändert. Gleichzeitig kann es zu Mundgeruch kommen.

Zunge bürsten und massieren
Zusätzlich zur normalen Mundpflege kann die Zunge mit einer weichen Zahnbürste von ihrem Belag befreit werden. Dabei die Zunge ausgiebig massieren.

Zitrone; Suppenkräuter
Eine Zitronenspalte auslutschen; Suppenkräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse) gut kauen.

Heilerde
1 Esslöffel Heilerde mit etwas Wasser - Mund spülen.

Ölziehen
1 Esslöffel kaltgepresstes Öl solange im Mund bewegen, bis das Öl schaumig ist. Dann ausspucken. Ca. 15 Minuten.

Lunge
Körperliche Aktvität
Mit viel Bewegung an frischer Luft kann die Ausscheidungsleistung der Lunge deutlich erhöht werden.

Welcher Sport ist geeignet?

Frische Luft
Besonders in der Nacht unterstützt frischer Sauerstoff - wenn geht, mit offenem Fenster schlafen.

Bewusstes Atmen,
Haltung Aufrechtes Stehen und Sitzen, mit bewusster Voll-Atmung (Bauch und Brust) und Atem-Meditationen vertiefen die Abatmung von Stoffwechselendprodukten.

ProFasten Tipp
Wohnung besonders gut lüften!

Haut
Ausscheidung über die Haut

Bürstenmassage der Haut Fördert die Durchblutung und entfernt abgestorbene Hautzellen.

Legere, atmungsaktive Kleidung Saugfähige und lockere Baumwoll-Kleidung erleichtert das Transpirieren.

Massagen, Öle
Gönnen Sie sich eine professionelle Massage. Das hilft der Haut, den Muskeln und entspannt.

Schwitzen
Auch für die Haut ist Bewegung, die zum Schwitzen führt, sehr gut. Sauna für geeichte Saunageher ab dem 4. Fastentag. (Achtung auf den instabileren Kreislauf: nicht so heiß, nicht so lang, nicht allein)

 

Darm
Obwohl beim Fasten nichts gegessen wird, findet eine Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten in dem Darm statt. Auch noch nach wochenlangem Fasten!

Darmträgheit
Die natürliche Bewegung des Darmes, die Peristaltik, verlangsamt sich beim Fasten. Doch die Giftstoffe sammeln sich im Enddarm und bleiben dort zu lange liegen. Der natürliche Stuhlgang ist nicht oder unzureichend existent.

Folgen unzureichender Darmreinigung
Die im Enddarm liegen gebliebenen Stoffe führen zu einer Rückvergiftung des gesamten Organismus und folgendes kann auftreten:
* echter Hunger
* Kopfschmerzen
* Gliederschmerzen
* Unwohl sein

Die richtige Darmreinigung Die schonendste und gleichzeitig effektivste Methode der Darmreinigung ist der Einlauf. Aber es gibt Alternativen. Wie geht der Einlauf?

Zurück